Unwirkliche Welt

Dezember 25, 2007

Es wird uns eingebläut – immer wieder- immer eindringlicher, was für uns gesund ist, was wir brauchen, um gesund zu leben.

Esst mehr Gemüse, es hat viele Vitamine – esst mehr Fleisch, es ist ein Stück Lebenskraft – esst mehr Ballaststoffe… Brot, Kartoffeln – trinkt Wasser, raucht nicht, esst nicht zuviel Süßes – tut dies , macht das nicht – und wir hören, wir wollen ja alle gesund sein, nicht wahr? Wir wollen alle gesund leben – aber wir ehren es nicht, was die Natur uns schenkt, wie unglaublich reichhaltig ihr Angebot an Nahrung ist, die uns so gut am leben erhalten kann. Was für eine verschwenderische Fülle an lebenserhaltendem hat sie da bereitgestellt, wie unbegrenzt gesund ist sie, die Natur, die das alles geschaffen hat……….

…..und die uns geschaffen hat……

Was ist mit uns? Haben wir nichts in uns, das gesund ist? So rein gar nichts, was uns am Leben erhält? Haben wir sie nicht, diese Möglichkeit der Selbstheilung? Oh doch, wir haben sie – im Übermaß haben wir sie, diese Kraft, uns gesund zu halten, aber wir haben vergessen, sie zu nutzen. Wir leben so sehr in einer künstlichen Welt, dass wir nicht mehr verstehen, wie wertvoll das Geschenk ist, das und die Natur eigenverantwortlich überlassen hat.

Es ist wahr, wir sind unser schlimmster Feind. Wir haben uns selbst dazu erzogen. Das, was die Natur uns gegeben hat, unser Gehirn, wir nutzen es nicht, um uns zu helfen. Verstehen, was hier abläuft, das können die meisten eh nicht. Das ging alles zu schnell, das ist alles zu irreal, um es richtig verstehen zu können. E = mc² – http://www.stern.de/wissenschaft/natur/?id=521119 mal ehrlich, wer versteht das schon?

Ich habe noch immer meine Zweifel, ob ich diese Formel wirklich richtig verstanden habe, und, wenn ja, ob ich überhaupt in der Lage bin, sie zu begreifen, geschweige denn, das nachvollziehen zu können, was für Auswirkungen sie beinhalten. Aber es muss ja nicht gleich diese Formel sein. Nehmen wir doch etwas, das zu unserem Alltag gehört, ohne dass wir einen erheblichen Einschnitt unserer Lebensqualität erleben müssten. Unser Computer – unser Laptop – tolle Geräte, die einen schier zur Verzweiflung bringen, wenn sie nicht so wollen, wie wir. Das haut uns um, das wirft uns völlig aus der Bahn, das schneidet uns ab… vom Rest der Welt. Verstehen wir wirklich, was sich da abspielt, in diesem Teil? Wie die einzelnen Teile arbeiten, wie sie zusammengesetzt sind? Warum dieser Kasten überhaupt funktioniert? Und warum er so funktioniert, wie er funktioniert? (Vorausgesetzt, er funktioniert.)

Unser Vorstellungsvermögen kann nicht Schritt halten mit dieser rasanten Entwicklung… verarbeitungstechnisch, so wird behauptetet, stehen die meisten Menschen noch auf dem Stand wie damals die allseits bekannten Neandertaler – Warum kennt die eigentlich jeder? –

Tatsache ist doch wohl, dass wir verstandesmäßig gar nicht in diese Umgebung eingepasst sind, dass wir überhaupt nicht begreifen, was sich da um uns abspielt. Und weil das natürlich keiner zugeben will – weil niemand versteht, dass es eben niemanden gibt, der es versteht – fangen wir an, uns ein Leben bauen, das eigentlich gar nicht unser Leben ist. Es ist ein Leben, von dem wir annehmen, dass es uns in einer gewissen Gruppe , der Gruppe, die uns gefühlsmäßig am nächsten steht, dass es uns in eben dieser Gruppe die Anerkennung bringt, die wir so gerne haben möchten, um zu hoffen, dass wir dadurch diese Souveränität haben, unsere Zeit zu verstehen.

Das war ein langer Satz… verarbeitet erst mal….ich les ihn auch noch mal

Ja, hier leben wir, in unserer, ach so vertrauten bekannten, unbekannten Welt und laufen dem vermeintlichen Glück hinterher. Dabei haben wir es in uns, wir haben es bereits und sehen es nicht, dieses Glück, diese Kraft, die uns zu den unglaublichsten Dingen befähigt. Wir reden von Wundern, wenn wir sie erleben, dabei sind sie der normalste Teil von uns, sie sind ein Teil von uns, wir alle können diese – wir nennen sie Wunder – vollbringen, wir müssen nur wieder zu uns finden. Lernen, auf unsere Gefühle zu hören, uns wirklich als das zu respektieren, was wir alle sind – gleiche unter gleichen… nicht besser, nicht schlechter – wenn wir das schaffen, dann, das versichere ich euch, dann wird diese Welt voll sein mit Wundern.

Ich habe es geschafft, einen Krebs zu stoppen, den man in diesem Ausmaß nicht glaubte stoppen zu können. Aber ich habe es mit Bravour geschafft … ich musste nicht einmal kämpfen – wirklich nicht – auch diese Angst, die doch zeitweise in mir ausbrach, sie hätte nicht sein müssen, hätte ich wirklich auf mein Innerstes gehört, das mit die ganze Zeit versicherte, dass ich es schaffen werde. Mein Indianer, meine Verbundenheit mit dem Leben – mit dem Kreislauf des Lebens – meine Ewigkeit und mein jetzt – mein Vergangenheit und meine Zukunft, immer wird er da sein, immer dann, wenn ich ihn brauche.

Doch das meiste schaffe ich alleine, denn mir ist bewusst, das ich ein Werk dieser Natur bin, die mir mitgegeben hat, was sie jeder anderen Kreatur, jeder Pflanze auch gab – die Kraft, mich zu heilen, die Kraft zum Leben.